Allgemeine Geschäftsbedingungen
Hier finden Sie meine AGBs für
- Beratung und Coaching
- Vorträge, Seminare und Trainings
- Online-Workshops und digitale Produkte für Verbraucher:innen
- Widerrufsbelehrung für Online-Workshops
Stand 19.08.2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratung und Coaching
(Hinweis: die gewählten Formulierungen beziehen immer alle Geschlechter ein)
Antje Klees (im Folgenden „Beraterin“ genannt) führt Einzel-Beratung und individuelles Coaching gemäß der hier vorgestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch. Der Auftraggeber/Die Auftraggeberin (im Folgenden „die Klient:in“ genannt) nimmt diese AGB mit der Beauftragung an. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen und Ergänzungen sollen aus Gründen der Nachvollziehbarkeit in Textform, beispielsweise per E-Mail, festgehalten werden.
Alle geschlossenen Verträge gelten als Dienstverträge, sofern nicht etwas anderes schriftlich vereinbart wurde. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der Leistung durch die Beraterin, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges.
Zur Erfüllung des Beratungs-Auftrages ist Antje Klees berechtigt, sachkundige Dritte, sowie Hilfskräfte und andere Erfüllungsgehilfen hinzuzuziehen.
Präambel: Beratungs-Ansatz und Coaching-Verständnis
Antje Klees verfolgt einen systemischen, lösungsorientierten Beratungsansatz, der die individuelle Situation und persönlichen Ressourcen der Klient:in berücksichtigt, um nachhaltige Ergebnisse zur Verbesserung der Ausgangssituation zu bewirken.
Klientenzentrierte Fachberatung und moderne Methoden des Coachings greifen ineinander, um optimale Ergebnisse für die Klient:in zu erzielen. Coaching ist eine individuelle lösungsorientierte Beratungsform für Privatleben, Beruf und besondere Herausforderungen des Lebens. Diese Methode dient der ganzheitlichen Unterstützung, Förderung und Entwicklung von Einzelpersonen.
Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel die Klärung von Zielen, Orientierung in Umbruchphasen, sowie die Entwicklung von Strategien und Vorgehensweisen für ein konkretes Problem. Auch der Erwerb von notwendigen persönlichen und fachlichen Kompetenzen sowie die persönliche Entwicklung der Klient:in kann Ziel des Coaching-Prozesses sein.
Weitere Anwendungsbereiche sind außerdem
- Stressmanagement und Stressbewältigungs-Techniken
- die Förderung von Achtsamkeit, Resilienz und psychischer Gesundheit
- die Unterstützung bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen / Lebenskrisen
- Mentale Gesundheit im Schulalltag
- Kommunikationstraining und Konfliktmanagement
- Zeit- und Selbstmanagement
- erfolgreiches Lernen bzw. Anwenden von Lernstrategien
- Prüfungsvorbereitung
- Verminderung von Prüfungsangst
Coaching ist immer als freiwilliger Prozess zu verstehen, der von Seiten der Klient:in aktiv und eigenverantwortlich mitgestaltet wird. Das Ziel der gemeinsamen Arbeit ist eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Klient:in durch die Entwicklung neuer Ideen, das Abwägen von Möglichkeiten und den Gewinn neuer Perspektiven und Handlungskompetenzen.
Die Beraterin unterstützt dabei die Analyse der Situation einerseits und die Selbstwahrnehmung der Klient:in andererseits. Eigene Ressourcen und persönliche Kompetenzen können so entdeckt und weiterentwickelt oder erneut aktiviert werden. Ergänzend unterstützt die Beraterin diese Prozesse mit ihren fachlichen Kenntnissen.
Entscheiden und handeln müssen die Klienten in ihren beruflichen und privaten Lebenszusammenhängen selbst! Der Beraterin kommt hierbei die Funktion zu, der Klient:in zu helfen, ihre Entscheidungen und Handlungen im Nachhinein zu reflektieren oder im Voraus zu „erproben“ um so ihre Entscheidungskompetenz zu verbessern und geplante Prozesse zu optimieren.
Grenzen der Beratung
Coaching ist keine Psychotherapie – also keine Behandlung psychischer Leiden und Störungen – und kann eine therapeutische Behandlung, wo diese angezeigt wäre, nicht ersetzen! Antje Klees unterstützt als qualifizierter Mental- und Stressmanagement-Coach sowie als Kommunikations- und Konfliktmanagement-Trainerin die Resilienz und die Bewältigung belastender Lebenssituationen seelisch gesunder Menschen. Die Klient:in ist aufgerufen, sich bei psychischen Erkrankungen im klinischen Sinne an eine therapeutische Fachkraft zu wenden.
§ 1 Gegenstand der Dienstleistung
Die Klient:in nimmt die Beratungsdienstleistung in einer oder mehreren Terminen in Anspruch. Das Thema kann sich dabei entsprechend der Bedürfnisse der Klient:in wandeln. Die Beraterin berät gemäß der ihr zur Verfügung gestellten Informationen. Die Interventionen und Beratungs-Impulse zielen darauf ab, die eigenständige Entscheidung der Klient:in vorzubereiten und sie in ihrer Selbstverantwortung zu unterstützen und zu stärken.
§ 2 Ort der Beratung / Beratungsformen
Die Beratung findet per Video-Konferenz oder persönlich an gemeinsam vereinbarten Orten statt. Dies kann in den Räumen der Beraterin oder der Klient:in oder auch an öffentlichen Orten sein. Auch die Gestaltung des Coachings in der Natur ist eine gern gewählte Methode. Durch Emails mit weiteren Übungen und Impulsen für die persönliche Beschäftigung der Klient:in mit ihrem Thema zwischen den Sitzungen kann der Prozess sinnvoll ergänzt werden. Innerhalb längerer Coaching-Prozesse ist auch die Unterstützung durch Messenger-Dienste auf Wunsch und nach datenschutz-rechtlichem Ermessen der Klient:in möglich.
Buchbar sind zudem Gruppenberatungen, sowie Seminare und Vorträge. Auch für diese gelten die in diesen AGB genannten Grundsätze.
§ 3 Rechte und Pflichten der Beraterin
Offenheit
- Die Beraterin legt auf Nachfrage die verwendeten Verfahren und Methoden offen und erklärt auch auf Nachfrage ihren Nutzen oder mögliche Risiken.
Verschwiegenheit und Datenschutz
- Die Beraterin wahrt Stillschweigen über persönliche, intime oder vertrauliche Details der Klient:in aus den Sitzungen.
- Dies gilt auch, wenn eine dritte Person oder Institution die Sitzungen finanziert.
- Die Beraterin hat das Recht, im Rahmen von professioneller Supervision oder kollegialer Beratung den Fall in anonymisierter Form zu schildern. Dies dient der Qualität des Beratungs-Prozesses.
- Fallbeschreibungen in professionell anonymisierter Form können von der Beraterin dauerhaft gespeichert und als Beispiel ihrer Arbeit in Veröffentlichungen verwendet werden.
- Die Beraterin nutzt Mitschriften als Gedankenstütze zur Förderung des Beratungs-Prozesses, sofern die Klient:in dem nicht ausdrücklich widerspricht. Diese individuellen Mitschriften werden keiner anderen Person als der Klient:in zugänglich gemacht. Die Mitschriften werden gespeichert, um Kontinuität für mögliche spätere Beratungen zu gewährleisten. Im Falle einer Beendigung der Zusammenarbeit werden alle persönlichen Daten dieser Mitschriften gelöscht, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist dem entgegen steht.
- Sofern sachkundige Dritte, Hilfskräfte und Erfüllungsgehilfen hinzugezogen werden, um die Leistung zu erbringen oder Geschäftsabläufe und rechtlichen Verpflichtungen zu gewährleisten, werden nur die jeweils notwendigen Informationen an die zusätzlichen Kräfte weitergegeben.
- In Gruppenberatungen ruft die Beraterin zur Vertraulichkeit aller Beteiligten und zur Achtsamkeit in Bezug auf eigene Erzählungen auf. Jede Teilnehmer:in entscheidet in eigener Verantwortung darüber, was sie in der Gruppe teilen möchte. Dabei ist allen Teilnehmenden bewusst, dass die Beraterin keine Gewähr für das Handeln anderer Teilnehmer:innen übernehmen kann.
Neutralität
- Die Beraterin wahrt in ihrer Arbeit stets die Interessen der Klient:in.
- Die Beraterin berät unabhängig. Sie ist keiner Organisation, Partei, Religion oder anderen Auftraggebern verpflichtet, selbst wenn die Bezahlung der Dienstleistung durch Dritte erfolgt.
- Eigene persönliche, politische oder religiöse Anschauungen legt die Beraterin offen, falls diese den Prozess beeinflussen könnten.
Ethik
- Die Beraterin verpflichtet sich zu weltanschaulicher Offenheit und einer wertschätzenden Grundhaltung auf Basis eines positiven Menschenbildes.
- Respekt gegenüber jedem Menschen unabhängig von Religion, Herkunft, Sexualität oder Lebensstil ist für sie selbstverständlich.
Vertraulichkeit und Datenschutz
- Die Beraterin garantiert nicht für die technische Sicherheit der Übertragungssysteme. Die Klient:in trifft eine eigenverantwortliche Entscheidung darüber, welche Kommunikationssysteme und Anbieter von Online-Diensten sie zur Kommunikation mit der Beraterin verwenden möchte und informiert sich selbständig über die Sicherheit der gewählten Systeme.
- Die jeweils aktuelle Datenschutz-Erklärung für alle On- und Offline-Angebote von Antje Klees Coaching ist der Website zu entnehmen.
- Die persönlichen Daten der Klient:in werden nach Beendigung des akuten Beratungsbedarfs aufbewahrt, wenn ein künftiger weiterer Beratungsbedarf anzunehmen ist, um die Kontinuität der Beratung zu ermöglichen. Sie werden erst nach der endgültigen Beendigung eines Beratungs-Verhältnisses gelöscht. Darüber hinaus kann die Klient:in die Löschung jedoch jederzeit verlangen. Diese wird so bald wie möglich umgesetzt, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen dem entgegenstehen.
Professionalität
- Die Beraterin wahrt stets eine professionelle Grundhaltung.
- Die Beraterin gibt bereitwillig Auskunft über ihre Aus- und Fortbildung.
- Die Beraterin reflektiert ihre Beratungsgrundsätze und Coachinghaltung und nutzt kollegiale Beratung oder Supervision, um die Qualität ihrer Arbeit zu optimieren.
- Die Beraterin bildet sich kontinuierlich in den von ihr genutzten Techniken und Beratungsfeldern fort.
§ 4 Rechte und Pflichten des/der Klient:in
Gesundheit und Eigenverantwortung
- Die Klient entscheidet eigenverantwortlich darüber, welche Impulse, Übungen und Anregungen sie innerhalb und außerhalb der Sitzungen umsetzt. Gesetzliche Ansprüche aufgrund einer schuldhaften Pflichtverletzung der Beraterin bleiben hiervon unberührt. Sie ist sich bewusst, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Zuge oder in Folge der Beratung von ihr durchgeführt werden, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegen. Sie ist sich der Grenzen der Beratung durch Antje Klees Coaching bewusst und zieht bei Bedarf zusätzliche Fachkräfte zu Rate.
Verbindlichkeit
- Vereinbarte Termine gelten als abrechenbare Beratungszeit, sofern sie nicht rechtzeitig verlegt bzw. abgesagt werden.
- Für die Absage und Verlegung vereinbarter Termine gelten die Buchungs- und Stornierungsregelungen nach § 5 dieser AGB.
Datenschutz
- Die Klient:in ist sich bewusst, dass technische Hilfsmittel der Fern-Kommunikation, wie Emailprogramme, Skype und Zoom sich dem Einfluss der Beraterin entziehen.
- Die Klient:in ist dafür verantwortlich sich eigenverantwortlich über die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen der von ihm gewählten Dienstleister zu informieren.
- Die jeweilig aktuellen Erläuterungen zum Datenschutz bei Antje Klees Coaching in allen On- und Offline-Angeboten finden Sie auf dieser Website.
Gestaltung des Prozesses
- Die Klient:in beteiligt sich aktiv und engagiert am Beratungsprozess. Die Beraterin trägt durch Impulse und Reflexionsanregungen zum Veränderungsprozess bei. Entscheidungen und Umsetzung der Arbeitsergebnisse liegen in der Verantwortung der Klient:in.
- Der Klient:in ist bewusst, dass sie die Anregungen aus dem Coaching aktiv und in geeigneter Weise umsetzen muss, damit der Prozess erfolgreich sein kann.
Urheberrecht
- Die Klient:in nutzt die ihr zur Verfügung gestellten Unterlagen (z.B. Arbeitsblätter, Mitschnitte, Videos) ausschließlich für den eigenen Gebrauch und respektiert das Urheberrecht der Beraterin.
- Sie ist berechtigt, sich Kopien für ihre Unterlagen anzufertigen. Darüber hinausgehende Verwendungen bedürfen einer schriftlichen Genehmigung.
- Das Urheberrecht an den Arbeitsmaterialien gehört allein Antje Klees. Eine Veröffentlichung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung nicht gestattet.
- Mitschnitte von Videokonferenzen oder andere Aufzeichnungen dürfen ebenso nur zum persönlichen Gebrauch angefertigt werden. Mitschnitte aus Gruppensitzungen werden den Teilnehmenden ebenso ausschließlich zum persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Eine Veröffentlichung ohne Einholung der ausdrücklichen Genehmigung aller Beteiligten ist untersagt.
§ 5 Honorar und Rechnungsstellung
Honorarhöhe, Rabatte und Aufschläge
- Die Höhe des Honorars ist dem jeweiligen Angebot zu entnehmen. Für Termine am Abend, am Wochenende, sowie an Feiertagen wird ein Aufschlag erhoben, der im jeweiligen Angebot ausgewiesen ist.
- Für längerfristige Begleitung und Unterstützung sind Paketpreise mit attraktiven Vergünstigungen verfügbar. Bei der Buchung von Paketen wird ein Zeitkonto angelegt, auf dem die gebuchten Stunden verrechnet werden. Die Klient:in erhält automatisch eine End-Abrechnung, kann aber jederzeit auf Wunsch Einblick in das Zeitkonto erhalten.
- Für Sonderaktionen und Rabatte gelten die Konditionen, die in der Ausschreibung erläutert sind. Werden keine weiteren Angaben gemacht, gelten die AGB. Rabatte beziehen sich – sofern nicht anders ausgewiesen- auf das reguläre Honorar und die regulären Arbeitszeiten.
Buchungs- und Stornoregelungen
- Termine können persönlich, per Email oder telefonisch vereinbart werden.
- Mit der verbindlichen Buchung werden die AGB durch die Klient:in anerkannt.
- Die verbindliche Buchung wird von der Beraterin durch eine entsprechende Email bestätigt.
- Vereinbarte Einzeltermine können bis 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abgesagt oder verlegt werden.
- Bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars als pauschalierter Ausfallersatz berechnet. Bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage werden 100 % des vereinbarten Honorars berechnet.
- Der Klient bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Beraterin durch die Absage oder das Nichterscheinen kein Schaden oder ein geringerer Schaden als die berechnete Pauschale entstanden ist.
- Kann der frei gewordene Termin anderweitig vergeben werden, wird der dadurch erzielte Betrag bei der Berechnung des Ausfalls berücksichtigt.
- Ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht bleibt von diesen Stornierungsregelungen unberührt.
- Absagen und Verlegungen können per Telefon, Email, SMS oder schriftlich erfolgen. Absagen und Verlegungen über Messenger-Dienste sind nicht möglich.
- Die Beraterin kann Termine bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagen oder verlegen. Muss sie den Termin aufgrund von höherer Gewalt (Krankheit, Verkehrshindernisse, Wetterlagen, o.ä.) kurzfristiger verlegen, so erhält der Klient so rasch wie möglich einen neuen Termin und einen Rabatt von 50% auf diese Ersatz-Sitzung.
Zahlungsmodalitäten
- Das Honorar ist üblicherweise im Vorfeld zahlbar. Ausnahmen sind ausdrücklich zu vereinbaren. Diese AGB werden durch die Klient:in anerkannt, sobald sie die erste verbindliche Buchung oder Zahlung vornimmt.
- Bei Zahlungen nach der Sitzung ist das Honorar innerhalb von 7 Werktagen nach der Sitzung zu überweisen, sofern keine andere Zahlungsfrist in Textform vereinbart wurde. Nach Ablauf dieser Frist tritt unter den gesetzlichen Voraussetzungen des § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB Verzug ohne weitere Mahnung ein.
- Alle Beratungsleistungen werden im Viertelstundentakt entsprechend der jeweils angebrochenen Viertelstunde abgerechnet.
- Klient:innen, die ein Paket gebucht haben, erhalten ein Zeitkonto. Die zur Verfügung stehende Zeit wird entsprechend abgebucht. Eventuelle Aufschläge aufgrund von Terminwünschen außerhalb der Basiszeit werden gesondert in Rechnung gestellt.
Zusatzkosten
- Alle Kosten für die von der Beraterin zur Verfügung gestellten Materialien sind im Preis inklusive.
- Wird eine Beratung an einem anderen Ort als in der Räumen der Beraterin gewünscht, so werden Reisekosten entsprechend der aktuellen Honorarliste erhoben. Dies gilt für die Hinfahrt und die Rückfahrt.
- Zahlungen sind generell per Bank-Überweisung zu tätigen. Zahlungen per Paypal sind auf Wunsch möglich; die anfallenden Gebühren sind separat von der Klient:in zu übernehmen.
§ 6 Haftung
Die Beraterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet die Beraterin nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Beraterin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst gestattet und auf deren Einhaltung die Klient regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung für andere Schäden auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und für den jeweiligen Vertrag typischen Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.
§ 7 Schlussbestimmungen
Diese AGB werden mit dem 31.01.2025 gültig. Vorhergehende AGB sind damit ungültig.
Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit der Klient:in einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hier durch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst Nahe kommt.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Vorträge, Seminare und Trainings
Stand 17.08.2025
- Diese allgemeinen Geschäftsbedingen gelten für Vorträge, Seminare und Trainings, sowie Einzel- und Kleingruppenberatungen von Teilnehmenden einer entsprechenden Trainings- und Beratungsmaßnahme durch eine Hochschule, ein Unternehmen, eine Behörde bzw. eine Organisation und ergänzen die Grundsätze der AGB für Beratung und Coaching. Sie gelten unabhängig davon, ob es sich um eine Präsenzveranstaltung oder ein Online-Format handelt.
- Die Beauftragung zur Durchführung von Vorträgen, Seminaren und Trainings gilt als Dienstvertrag gemäß BGB § 611. Die Referentin schuldet somit nicht irgendeinen Erfolg, sondern ausschließlich die beauftragte Leistung.
- Der vereinbarte Termin wird nach der Angebotserstellung 21 Tage reserviert. Eine verbindliche Buchung erfolgt durch Auftragsbestätigung in Textform, beispielsweise per E-Mail, oder durch Überweisung der vereinbarten Anzahlung. Mit der Buchung, spätestens aber 8 Wochen vor dem vereinbarten Termin, sind 50% des vereinbarten Betrages als Anzahlung zu leisten. Der Rest-Betrag wird 7 Werktage nach Veranstaltungsende fällig; bei Veranstaltungen mit mehreren Modulen sind nach jedem Modul entsprechende Raten zu zahlen. Mit Ablauf einer kalendermäßig bestimmten oder von einem vereinbarten Ereignis aus berechenbaren Zahlungsfrist tritt unter den gesetzlichen Voraussetzungen des § 286 Abs. 2 Nr. 1 beziehungsweise Nr. 2 BGB Verzug ohne weitere Mahnung ein.
- Folgende Gebühren sind bei Stornierungen / Umbuchungen seitens des Veranstalters nach verbindlicher Buchung fällig:
| Zeitfenster | Kosten bei Absage | Kosten bei Umbuchung |
| Bis 8 Wochen vor Termin | 100,- € Ausfallpauschale | Kostenfreie Umbuchung möglich |
| Bis 4 Wochen vor Termin | 20% der Seminarkosten | 10% der Seminarkosten |
| Bis 2 Wochen vor Termin | 40% der Seminarkosten | 20% der Seminarkosten |
| Weniger als 2 Wochen vor Termin | 80% der Seminarkosten | 40% der Seminarkosten |
| Zahlungs-Modalitäten für Ausfall und Umbuchungskosten | Bei einer Absage sind die Stornokosten innerhalb von 21 Tagen zu begleichen. Die Anzahlung wird entsprechend verrechnet. | Bei einer Umbuchung erfolgt eine neue Terminvereinbarung innerhalb von 14 Tagen. In dieser Zeit ist die Umbuchungs-Gebühr zu begleichen. Wird in dieser Zeit kein neuer Termin vereinbart, gilt dies als Absage. |
Dem Veranstalter bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass durch die Absage oder Umbuchung kein Schaden beziehungsweise Aufwand oder ein geringerer Schaden beziehungsweise Aufwand als die berechnete Pauschale entstanden ist. Soweit durch die Absage ersparte Aufwendungen entstehen oder der frei gewordene Termin anderweitig vergeben werden kann, werden diese Umstände bei der Berechnung berücksichtigt.
- Sollte aufgrund einer behördlichen Anordnung eine geplante Präsenzveranstaltung nicht stattfinden können oder die Anreise der Referentin zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten nicht möglich sein, so kann die Veranstaltung in ein Online-Format umgewandelt werden. Es entstehen dann keine Umbuchungskosten. Eventuelle Reisekosten entfallen ebenfalls automatisch. Alternativ ist eine Umbuchung der Präsenzveranstaltung zu den obenstehenden Konditionen möglich.
- Sollte die Referentin die vereinbarte Leistung aus triftigen Gründen (Krankheit, höhere Gewalt) nicht erbringen können, so wird ein Ersatztermin vereinbart. Der Rechnungsbetrag wird erst nach der tatsächlich durchgeführten Veranstaltung fällig. Es besteht jedoch kein Anspruch auf Erstattung von eventuellen sonstigen Kosten oder Auslagen des Veranstalters.
- Das Angebot von Antje Klees beinhaltet ausschließlich die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung sowie die Bereitstellung von Arbeits- und Informationsmaterialien. Der Veranstalter ist für die Organisation von Veranstaltungsort, Catering sowie eventuell notwendige Versicherungen und Kosten allein verantwortlich und haftbar. Dies gilt ebenso für die Erfüllung behördlicher Auflagen für die Veranstaltung selbst, sowie für die Erstellung eines Hygienekonzepts nach den jeweils geltenden Richtlinien des Veranstaltungsortes und das Treffen entsprechender Vorkehrungen zur Einhaltung desselben.
- Der Veranstalter ist berechtigt Eintrittspreise oder Teilnahmebeiträge für die Veranstaltung zu erheben, die Veranstaltung mit den hierfür zur Verfügung gestellten Materialien zu bewerben und die dienstlichen Kontaktdaten von Antje Klees an die Teilnehmenden und Vertreter der Presse weiterzugeben.
- Die Referentin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet die Referentin nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Referentin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst gestattet und auf deren Einhaltung der Veranstalter regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung für andere Schäden auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und für den jeweiligen Vertrag typischen Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt. - Veranstalter und Referentin dürfen Fotos, die während der Veranstaltung von der Referentin gemacht werden, für die eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Hierbei sind die Rechte Dritter zu wahren. Das Urheberrecht für Materialien und Unterlagen liegt bei Antje Klees. Es darf nicht ohne Genehmigung weiter verwendet oder publiziert werden.
- Es gelten die jeweils aktuellen Datenschutz-Richtlinien von Antje Klees, die auf dieser Website veröffentlicht werden.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der Bedingungen im Übrigen nicht berührt. Die Parteien werden die Bedingungen alsdann mit einer wirksamen Ersatzregelung durchführen, die dem mit der weggefallenen Bestimmung verfolgten Zweck am nächsten kommt. Für diese Bedingungen und seine Durchführung gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen und Ergänzungen sollen aus Gründen der Nachvollziehbarkeit in Textform, beispielsweise per E-Mail, festgehalten werden.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Online-Workshops und digitale Produkte für Verbraucher
Stand: 19.08.2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über kostenpflichtige Online-Workshops und digitale Produkte, die Verbraucher über die Website von Lerne • Träume • Lebe buchen oder erwerben. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu privaten Zwecken abschließt. Zu den Online-Workshops gehören insbesondere live durchgeführte Veranstaltungen über eine Videokonferenz-Plattform.
Digitale Produkte sind insbesondere PDF-Dateien, Workbooks, Vorlagen, Checklisten, digitale Lernmaterialien oder andere Inhalte, die elektronisch bereitgestellt werden. Für Verträge, die unter diesen Abschnitt fallen, gehen die Regelungen dieses Abschnitts abweichenden Bestimmungen der übrigen AGB vor.
2. Vertragspartner und minderjährige Teilnehmer
Vertragspartner ist die Person, die die kostenpflichtige Buchung oder Bestellung vornimmt. Die buchende Person und die teilnehmende Person können voneinander abweichen. Dies gilt insbesondere, wenn Eltern einen Online-Workshop für ihr minderjähriges Kind buchen. Bucht eine minderjährige Person selbst, setzt der Vertrag die gesetzlich erforderliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung voraus. Die Anbieterin kann bei Zweifeln an der erforderlichen Zustimmung einen entsprechenden Nachweis verlangen.
3. Angebot und Vertragsschluss
Die Darstellung eines Online-Workshops oder digitalen Produkts auf der Website informiert über Inhalt, Umfang, Termin, Preis und weitere Bedingungen des jeweiligen Angebots. Durch Betätigung des abschließenden Zahlungsbuttons im Online-Checkout gibt die Kundin oder der Kunde eine verbindliche Bestellung ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin die Bestellung annimmt. Die Annahme erfolgt durch die unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung angezeigte Buchungs- oder Bestellbestätigung oder durch eine entsprechende Bestätigung per E-Mail.
Vor Abschluss der Bestellung können die im Checkout eingegebenen Angaben geprüft und korrigiert werden. Die bei Vertragsschluss geltenden AGB und die Widerrufsbelehrung werden der Kundin oder dem Kunden nach Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt.
4. Preise und Zahlung
Es gilt der Preis, der zum Zeitpunkt der Bestellung auf der jeweiligen Angebotsseite beziehungsweise im Checkout angezeigt wird. Die ausgewiesenen Preise sind Gesamtpreise. Soweit die Anbieterin die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt über den im Checkout angegebenen Zahlungsdienstleister Stripe und über die dort angebotenen Zahlungsmethoden. Der Rechnungsbetrag wird mit Abschluss der Bestellung fällig, sofern beim jeweiligen Angebot keine andere Zahlungsregelung angegeben ist. Kann eine Zahlung nicht erfolgreich ausgeführt werden, besteht kein Anspruch auf Teilnahme oder Bereitstellung des digitalen Produkts, solange die vereinbarte Zahlung nicht erfolgt ist.
5. Durchführung von Online-Workshops
Termin, Dauer, Inhalte und technische Plattform des jeweiligen Online-Workshops ergeben sich aus der Angebotsbeschreibung. Die Zugangsdaten werden an die bei der Buchung angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Zugangsdaten sind ausschließlich für die angemeldete teilnehmende Person bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
Die teilnehmende Person benötigt eine funktionierende Internetverbindung sowie ein für die verwendete Videokonferenz-Plattform geeignetes Endgerät. Konkrete technische Anforderungen werden mitgeteilt, soweit sie für das jeweilige Angebot erforderlich sind.
Die Anbieterin kann die angekündigte Videokonferenz-Plattform aus organisatorischen oder technischen Gründen wechseln, sofern die Teilnahme dadurch nicht unzumutbar erschwert wird. Eine Aufzeichnung des Workshops durch Teilnehmer ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin und der betroffenen Personen nicht gestattet. Eine Aufzeichnung durch die Anbieterin ist nur Bestandteil des Angebots, wenn dies vor der Buchung ausdrücklich angegeben wurde.
Die Workshops vermitteln Wissen, Methoden und praktische Arbeitsweisen. Ein bestimmter Lern-, Prüfungs- oder sonstiger persönlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
6. Nichtteilnahme an einem gebuchten Online-Workshop
Kann eine teilnehmende Person aus persönlichen Gründen nicht am gebuchten Online-Workshop teilnehmen, entsteht dadurch nach Ablauf eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts nicht automatisch ein Anspruch auf Erstattung des Teilnahmeentgelts. Das gesetzliche Widerrufsrecht und sonstige gesetzliche Rechte bleiben hiervon unberührt. Soweit für ein bestimmtes Angebot freiwillige Umbuchungs- oder Stornierungsbedingungen angeboten werden, werden diese auf der Angebotsseite angegeben.
7. Absage oder Verlegung eines Online-Workshops durch die Anbieterin
Muss die Anbieterin einen Online-Workshop absagen, werden bereits gezahlte Teilnahmeentgelte vollständig zurückerstattet. Wird stattdessen ein Ersatztermin angeboten, können Kund wählen, ob sie den Ersatztermin wahrnehmen oder die Erstattung des gezahlten Teilnahmeentgelts verlangen.
Bei erheblichen technischen Problemen auf Seiten der Anbieterin, durch die der Workshop nicht oder nur in einem erheblich eingeschränkten Umfang durchgeführt werden kann, wird ein angemessener Ersatztermin angeboten oder das Teilnahmeentgelt entsprechend erstattet.
Kurzzeitige technische Störungen, die die Nutzung des Workshops nur geringfügig beeinträchtigen, begründen keinen Erstattungsanspruch.
Gesetzliche Ansprüche der Kund bleiben unberührt.
8. Bereitstellung digitaler Produkte
Digitale Produkte werden in der auf der jeweiligen Angebotsseite beschriebenen Form bereitgestellt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, erfolgt die Bereitstellung nach erfolgreicher Zahlung durch einen Downloadlink, eine Downloadseite oder eine E-Mail mit Zugang zum erworbenen Inhalt. Ein digitaler Inhalt gilt als bereitgestellt, sobald der Inhalt oder eine geeignete Zugriffsmöglichkeit der Kundin oder dem Kunden zugänglich gemacht wurde.
Die Dauer einer gegebenenfalls zeitlich begrenzten Zugriffsmöglichkeit wird vor der Bestellung beim jeweiligen Produkt angegeben. Die für die Nutzung erforderlichen technischen Voraussetzungen, Dateiformate und gegebenenfalls erforderlichen Programme werden in der Produktbeschreibung angegeben, soweit sie für die Nutzung relevant sind.
Die gesetzlichen Regelungen über die Vertragsmäßigkeit und Mängelrechte bei digitalen Produkten bleiben unberührt.
Aktualisierungen werden bereitgestellt, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben oder beim jeweiligen Produkt ausdrücklich vereinbart ist.
Ein Anspruch auf darüber hinausgehende zukünftige Überarbeitungen, Erweiterungen oder neue Versionen besteht nur, wenn dies ausdrücklich Bestandteil des gekauften Angebots ist.
9. Nutzungsrechte an digitalen Produkten und Workshop-Unterlagen
Die bereitgestellten Unterlagen und digitalen Produkte sind urheberrechtlich geschützt. Mit vollständiger Zahlung erhält die Kundin oder der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur persönlichen und privaten Nutzung im Rahmen des jeweiligen Angebots. Eine Weitergabe, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung, Weiterveräußerung oder gewerbliche Nutzung der Inhalte ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet. Eine private Sicherungskopie für den eigenen Gebrauch ist zulässig, soweit keine technischen oder gesetzlichen Gründe entgegenstehen. Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben von diesen Regelungen unberührt.
10. Gesetzliches Widerrufsrecht
Verbraucher steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten zu Frist, Ausübung und Folgen des Widerrufs ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Auf der Website steht zusätzlich eine elektronische Widerrufsfunktion mit der Bezeichnung „Vertrag widerrufen“ zur Verfügung. Die Nutzung dieser elektronischen Widerrufsfunktion ist keine Voraussetzung für einen wirksamen Widerruf. Ein Widerruf kann auch über andere gesetzlich zulässige Kommunikationswege erklärt werden.
10.1 Online-Workshops und andere Dienstleistungen
Soll ein Online-Workshop oder eine andere Dienstleistung auf Wunsch der Kundin oder des Kunden bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist beginnen, wird hierfür die gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung eingeholt.
Das Widerrufsrecht kann bei einer kostenpflichtigen Dienstleistung mit vollständiger Vertragserfüllung erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind und die Kundin oder der Kunde vor Leistungsbeginn ausdrücklich zugestimmt und die Kenntnis vom möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat.
Wird ein Vertrag nach Beginn der Dienstleistung wirksam widerrufen, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen geschuldet sein.
Die Zustimmung zum vorzeitigen Beginn der Dienstleistung wird gesondert eingeholt und nicht allein durch die Zustimmung zu diesen AGB erklärt.
10.2 Digitale Inhalte
Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden und unmittelbar nach dem Kauf zugänglich gemacht werden sollen, beginnt die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist nur dann mit der Vertragserfüllung, wenn die gesetzlich erforderlichen Erklärungen der Kundin oder des Kunden vorliegen. Hierzu gehören insbesondere die ausdrückliche Zustimmung zur Bereitstellung vor Ablauf der Widerrufsfrist und die Bestätigung der Kenntnis, dass das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen mit Beginn der Vertragserfüllung erlischt. Die Zustimmung zum vorzeitigen Beginn und die Bestätigung über den möglichen Verlust des Widerrufsrechts werden gesondert eingeholt und nicht allein durch die Zustimmung zu diesen AGB erklärt. Die entsprechenden Erklärungen werden in der Vertragsbestätigung dokumentiert.
11. Vertragsbestätigung
Nach Abschluss eines Online-Vertrags erhält die Kundin oder der Kunde innerhalb angemessener Frist eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, spätestens bevor die Dienstleistung beginnt. Bei unmittelbar bereitgestellten digitalen Inhalten erfolgt die Vertragsbestätigung im Zusammenhang mit der Bestellung beziehungsweise Bereitstellung. Die Vertragsbestätigung enthält die gesetzlich erforderlichen Informationen, soweit diese nicht bereits zuvor auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt wurden. Soweit für digitale Inhalte Erklärungen zum vorzeitigen Beginn der Vertragserfüllung und zum Erlöschen des Widerrufsrechts abgegeben wurden, werden diese in der Vertragsbestätigung festgehalten.
12. Mängelrechte bei digitalen Produkten
Für digitale Produkte gelten die gesetzlichen Rechte bei nicht vertragsgemäßer Bereitstellung oder bei Mängeln. Die Anbieterin stellt das digitale Produkt in der vereinbarten Beschaffenheit und in der vereinbarten Form bereit. Gesetzliche Ansprüche auf Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung oder Schadensersatz bleiben unberührt, soweit ihre jeweiligen Voraussetzungen vorliegen.
13. Eigenverantwortliche Nutzung der Inhalte
Die Online-Workshops, digitalen Produkte, Übungen, Reflexionsfragen und sonstigen Inhalte dienen der Wissensvermittlung, persönlichen Reflexion und praktischen Anwendung der jeweils beschriebenen Themen.
Die Inhalte stellen keine individuelle medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Beratung oder Behandlung dar. Soweit Inhalte persönliche, schulische, berufliche oder familiäre Situationen betreffen, ersetzen sie keine individuelle Beratung durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen.
Die Teilnehmer:innen entscheiden eigenverantwortlich, welche Impulse, Methoden und Übungen sie auf ihre persönliche Situation übertragen und wie sie diese außerhalb des Workshops oder digitalen Produkts umsetzen. Allgemeine Beispiele und Impulse sind nicht als individuelle Handlungsanweisung für eine konkrete persönliche Situation zu verstehen.
Teilnehmer:innen sind aufgefordert, ihre eigenen körperlichen, psychischen und persönlichen Grenzen zu berücksichtigen. Eine Übung oder Anwendung kann jederzeit unterbrochen oder beendet werden, wenn sie als belastend, ungeeignet oder unsicher wahrgenommen wird. Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden ist eine entsprechende fachliche Beratung oder Behandlung in Anspruch zu nehmen.
Die Anbieterin übernimmt keine Verantwortung für persönliche, schulische, berufliche, familiäre oder sonstige Entscheidungen, die Teilnehmer:innen aufgrund eigener Bewertung der vermittelten Inhalte treffen, sofern daraus resultierende Nachteile nicht auf einer schuldhaften Pflichtverletzung der Anbieterin beruhen.
Dies gilt insbesondere für Nachteile, die daraus entstehen, dass Teilnehmer:innen Inhalte eigenständig verändern, außerhalb des vorgesehenen Anwendungsbereichs verwenden, ausdrücklich gegebene Hinweise unbeachtet lassen oder aus allgemeinen Impulsen eigenständige Entscheidungen für ihre persönliche Situation ableiten.
Ein bestimmter persönlicher, schulischer, beruflicher, gesundheitlicher oder sonstiger Erfolg wird durch die Teilnahme an einem Workshop oder die Nutzung eines digitalen Produkts nicht geschuldet.
Die vorstehenden Regelungen zur Eigenverantwortung beschränken keine gesetzlichen Ansprüche, die aufgrund einer schuldhaften Pflichtverletzung der Anbieterin bestehen.
14. Haftung
Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet die Anbieterin nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter:innen oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst gestattet und auf deren Einhaltung die Kundin oder der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung für andere Schäden auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und für den jeweiligen Vertrag typischen Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Ansprüche nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften bleiben unberührt.
15. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Buchung, Zahlung, Bereitstellung der Angebote und Kommunikation nach Maßgabe der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung auf der Website.
16. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Für Verbraucher, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat haben, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
Widerrufsbelehrung für Online-Workshops
1. Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Antje Klees – Lerne • Träume • Lebe
Birkenweg 11
61231 Bad Nauheim
Deutschland
E-Mail: info@lerne-traeume-lebe.de
Telefon: 0152 06140773
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per E-Mail oder mit einem per Post versandten Brief, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Sie können dafür das unten aufgeführte Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.
Sie können Ihr Widerrufsrecht außerdem über die auf unserer Website bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion „Vertrag widerrufen“ ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, erhalten Sie unverzüglich eine elektronische Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt Ihrer Widerrufserklärung sowie zum Datum und zur Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie Ihre Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
2. Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatten wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Ihre Widerrufserklärung bei uns eingegangen ist.
Für die Rückzahlung verwenden wir grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt haben, sofern mit Ihnen nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Für die Rückzahlung werden Ihnen keine Entgelte berechnet.
Haben Sie ausdrücklich verlangt, dass die vereinbarte Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, und widerrufen Sie den Vertrag nach Beginn der Leistung, können Sie verpflichtet sein, einen angemessenen Betrag für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen zu zahlen. Der Betrag richtet sich nach dem Verhältnis der bereits erbrachten Leistung zum Gesamtumfang der vereinbarten Leistung.
3. Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Bei einem kostenpflichtigen Online-Workshop erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Dienstleistung, wenn Sie vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt haben, dass mit der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen werden darf, und bestätigt haben, dass Ihnen bekannt ist, dass Ihr Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
4. Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns senden.
An:
Antje Klees – Lerne • Träume • Lebe
Birkenweg 11
61231 Bad Nauheim
Deutschland
E-Mail: info@lerne-traeume-lebe.de
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Online-Workshop: _______________________________________________
Termin des Workshops: __________________________________________
Gebucht am: ___________________________________________________
Name der Verbraucherin / des Verbrauchers: _________________________________________________
Anschrift der Verbraucherin / des Verbrauchers: ______________________________________________
______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Datum: ___________________________________ Unterschrift: _____________________________________
(nur erforderlich, wenn das Formular auf Papier übermittelt wird)
Antje Klees


